Ralf Kempf, CTO SAST SOLUTIONS, hat mit seinem Team bereits viele Unternehmen bei der Migration auf SAP S/4HANA begleitet. Über Erfolgsrezepte äußerte er sich im Gespräch mit Ulrich Parthier, Herausgeber it management.
Lesen Sie hier gekürzte Auszüge aus dem Gespräch.

Der Umstieg auf S/4HANA nimmt Fahrt auf: Jedes Unternehmen sollte sich daher jetzt mit einer ganzheitlichen Migrations-Strategie auf das neue SAP-System vorbereiten. Und hier vor allem auch die sicherheitsrelevanten Aspekte mitberücksichtigen, um nachher nicht auf Folgekosten in Millionenhöhe sitzenzubleiben. Die Lösung heißt Threat Intelligence.
Die Umstellung von SAP ERP auf S/4HANA bedeutet zeitgleich auch den Umstieg auf eine neue Technologie. Dies bringt Chancen aufgrund der gesteigerten Geschwindigkeit der In-Memory Datenbank SAP HANA und verbesserten User Experience durch die neue FIORI-Oberfläche. Die Einführung von S/4HANA stellt viele Unternehmen aber auch vor die schwierige Aufgabe ihr Migrationsprojekt richtig zu planen und durchzuführen – vorhandene Prozesse und Rollenkonzepte sind zu überdenken.
Die Software-Suite SAP S/4HANA stellt einen zukunftsweisenden Grundstein für die Digitalisierung von Unternehmen dar und ist inzwischen bei großen und mittelständischen Unternehmen vermehrt im Einsatz. Jedoch bringen die Einführung von sowie Migration auf SAP S/4HANA auch eine steigende Komplexität in der Systemverwaltung und Administration mit sich. Unsere passenden Softwaretools bieten Ihnen die Chance, dieses Projekt erfolgreich zu bewältigen.
Im Vorfeld der Migration von alten ERP-Berechtigungen in das neue SAP S/4HANA-System müssen sich Verantwortliche zahlreiche entscheidende Fragen stellen. Viele Unternehmen machen allerdings den Fehler, die Themen Sicherheit und Compliance erst ganz an den Schluss zu stellen. Doch diese Aspekte sollten unbedingt von Beginn an in die Migrationsstrategie eingebunden werden.
Eine strukturierte Security-Planung und saubere Berechtigungen sind nur zwei Bestandteile, die SAP-Systeme vor Cyberangriffen und Manipulationen schützen können. Ralf Kempf (CTO SAST SOLUTIONS bei der akquinet AG) erläutert im Interview, welche Stolperfallen man bei der S/4HANA-Migration vermeiden sollte und was man tun kann, um S/4HANA sicher zu nutzen.
Dass SAP-Systeme einer erhöhten Aufmerksamkeit bedürfen, wenn es um die Absicherung geht, hat sich inzwischen herumgesprochen. Schließlich lagern dort in den allermeisten Fällen die wichtigsten und sensibelsten Daten jeder Firma. Aber wie geht man am besten vor, um eine optimale Absicherung zu erreichen? Durch ein Security Audit zum Beispiel.
Laut des kürzlich erschienenen DSAG-Investitionsreports planen in den nächsten Jahren bis zu 80 Prozent der Unternehmen, ihre SAP-Systeme auf S/4HANA umzustellen. Ein sportliches Unterfangen, das ist sicher. Um den internen Aufwand zu minimieren, empfiehlt sich daher, bereits vor der Migration Altlasten loszuwerden, die beispielsweise in Form von ABAP-Eigenentwicklungen daherkommen.
C/4HANA heißt das jüngste Produkt aus dem SAP-Portfolio. Nicht weniger als die Revolution des Kundenerlebnisses versprechen die Walldorfer. Aber ist C/4HANA auch sicher? Und was verbirgt sich hinter dem Begriff C/4HANA überhaupt?
Für ein Fazit zur SAP-Sicherheit im Jahre 2018 ist es sicherlich noch zu früh. Andererseits ist der Herbst auch immer die Saison für Veranstaltungen, wie den DSAG Jahreskongress in Leipzig. Eben auf solchen Konferenzen und Messen lässt sich sehr genau abschätzen, welche Themen die SAP-Kunden beschäftigen. Insofern kann durchaus schon jetzt ein Gradmesser erstellt werden, welche Security-Themen im SAP-Umfeld wichtig sind.